errorb.log

Das Leben mit Standardabweichung

Jaguttäää!

Jegliche Fakten kann ich mir sparen, da sie eh von Wikipedia kopiert wären – ich habe praktisch weder wirklich eine Ahnung wer das ist noch was sie singen – aber ich find’ sie Klasse! :)

Drauf gekommen bin ich über einen befreundeten Österreicher, der im Rahmen eines europäischen Kulturaustauschprogrammes für 10 Tage nach Moldawien gereist ist und dort unter anderem diese Band bei einem Live-Auftritt erlebt hat. Und sie touren durch den Westen!

Zdob şi Zdub – “Everybody in the Casa Mare”

  • 0 Kommentare
  • Abgelegt unter: 06_error_media
  • Das Label City Slang [...], bringt das kommende Album der US-Alternative-Country-Band Lambchop als Beilage der Oktoberausgabe des Rolling Stone in Deutschland auf den Markt.
    Quelle: pop100.de

    Was auch immer “unorthodoxe Veröffentlichungsmethoden” (siehe Quelle) heissen mag… Ich habe sogar schon den Kommentar vernommen, dieser Schritt sei “Kommerz”. Was auch immer: Lambchop schenken uns ein weiteres Album.

    “Die weiterhin abnehmenden CD-Verkäufe treffen vor allem jene Musiker, die keine Unterstützung in den Massenmedien finden. Umso notwendiger wird es, (leider immer noch) heimlichen Talenten wie Kurt Wagner eine adäquate Plattform zu liefern. Der Aufpreis von 1.40 Euro sollte für Lambchop-Fans ein Schnäppchen – und für Neueinsteiger ein preiswerter Appetizer sein.”
    Quelle: pop100.de

    Diese Aussage von Rolling Stone Chefredakteur Bernd Gockel kann ich nur bekräftigen: Lambchop gehören nachwievor zu den “most underrated” Bands die ich kenne und haben jede Publicity redlichst verdient: Qualität vor Quantität!
    Als Beispiel möchte ich gerne den ersten Track des Albums “What another man spills” anführen: “Interrupted”, ein mittlerweile zehn Jahre altes Meisterwerk des Gitarrenspiels.

    Lambchop: “Interrupted”

    Nudeln. Was Studenten eben so kochen.

    Als Alternative zu den guten Fertigsugo von z.B. Barilla habe ich ein bewährtes Rezept für eine schnell zubereitete Portion “Carbonara” für bis zu vier Personen mit dem Prädikat “selbstgemacht” :)

    Rezept Nr.3: Spaghetti alla carbonara


    Foto: privat – Mattes Boch
    Lies den Rest dieses Beitrags »

  • 3 Kommentare
  • Abgelegt unter: 05_kulturschenke
  • Google Chrome: Verdammt (und) gut

    “Dieses Symbol wird man sich merken müssen”
    Quelle: Keine Ahnung mehr.

    Man konnte diesem Thema heute ja auch nicht ausweichen: Jede große Onlineredaktion schien sich über die vergangen zwei Tage nur mit den News über den neuesten Coup von Google zu befassen:

    Sueddeutsche.de: Neues Web-Werkzeug
    Sueddeutsche.de: “Bequem, aber kritisch!”
    Spiegel Online: Schlank, schnell, stabil.
    Spiegel Online: Lob, Liebeshymnen und ein großes Loch
    FAZ.net: Wird Mono-Chrome zum Monopol?
    Stern.de: Chrome braust allen davon
    Stern.de: Das Google-Dilemma
    Golem.de (8 Seiten!): Betaversion des Browsers ist da
    heise.de: Google greift Microsoft mit eigenem Browser an
    heise.de: Googles Webbrowser Chrome wühlt das Web auf
    Bild.de: Web-Rüsten im Browser-Krieg

    Es wurde wohl so ziemlich alles bereits gesagt. Fakten, Theorien, Befürchtungen und gar erste Bugs.

    Individuelle Produktnummern der Software (die eine eindeutige Identifizierung ermöglichen), personalisierte Inhalte auf Startseiten, automatisierte Suchunterstützung (die jeden Tastenanschlag an Google übermittelt), Inkognito-/”Porno”-Modus, minimalistische Bedienelemente, schnellere Javascript-Engine, OpenSource Quellcode, effizienteres Speichermanagement und erste fatale Bufferoverflows durch simple, undefinierte Handler (Für Chrome-User war der obige Link “erste Bugs” bereits ein Programmabsturz): So ist meine Bilanz des ersten Versuchstages, aber derer gleichen wird man bereits endlos lesen können. Wer noch was ergänzen mag, bitte!

    Am Ende eines ausgedehnten Tages im Internet stelle ich fest: Chrome ist verdammt und verdammt dazu, gut zu sein. Das Echo könnte nicht ambivalenter und ich nicht unschlüssiger sein.

    Auf der einen Seite werden technische Innovationen wie die in Dänemark entwickelte Javascript-Engine gefeiert, auf der anderen Seite kommt es durch einfachste Fehleingaben zu Totalabstürzen (Merke: es ist eine Beta-Version!). Diffuse Ängste der Usermassen bescheren Datenschutzskeptikern ein breites Publikum (was zur Zeit in Deutschland freilich nicht gänzlich unbegründet sein mag), während gleichzeitig die Faszination an personalisierten Inhalten ungebremst wächst.

    Ich habe Chrome installiert und getest und verworfen. Wieder gestartet, weiter getestet und erneut beendet. Damit gehöre ich immerhin zu 2,6% der Web-Benutzer weltweit Marktanteil des Browsers. Zwölf Stunden nach Veröffentlichtung eine beachtliche Zahl.

    Das Ding der Bequemlichkeit: Ich behaupte jetzt einfach mal, dass dieser Trend anhält. Diese Vermutung fußt auf über 10 Jahren Computererfahrung und der eingebildeten Kenntnis darüber, dass der druchschnittliche User/die Masse sich von schlichter Anwenderfreundlichkeit überzeugen lässt. Google mit seiner Fülle an kostenlosen Angeboten, hat in meinen Augen jedenfalls das größte Potential, diese Ansprüche zu befriedigen.

    Ich musste jedenfalls erst kürzlich hunderte Euro in teure Markensoftware investieren. Alles aufgrund von Standards in Wirtschaft und Forschung. Eines stand danach für mich fest:
    Ich gebe gerne die paar Daten über mich frei, wenn Standards in Zukunft kostenlos sind. Die Synergie aus Google und OpenSource könnte sich als wegweisend bewahrheiten; ebenso gut könnte sie grandios scheitern. Ich bin gespannt.

    Auch schön… University Lipdub

    Beeindrucke Choreografie in einem Take: Studenten der Hochschule Furtwangen haben im Juli 2008 das weltweit erste “University LipDub” unter dem Motto “What do you do after Studying” lanciert. Wir finden das gut!

    Auf der Webpräsenz der Hochschule heisst es dazu offiziell:

    University LipDub zeigt eine mehr als 4-minütige sogenannte Plansequenz mit etwa 60 “Sängern”, Statisten und sogar einem Professor. Es gibt also keinen einzigen Schnitt in der gesamten Produktion! Gedreht wurde im Juni 2008 im I-Bau der Hochschule Furtwangen.

    Muss ja ein Aufwand gewesen sein, so viele Leute dafür zu gewinnen und lustig zu arrangieren, dass ich nur staunen kann. Welch Präzision! Wenn das ein Trend wird, dann… wie könnte es keiner werden?

    University Lipdub (HS Furtwangen) – Nine Days -”257 weeks”

    Youtube-Musik mit Songtexten

    “Und ich so: Hä?”

    Klicke soeben mal wieder auf youtube umher und wundere mich: gestern wurde der Songtext in diesem Musikclip aber noch nicht eingeblendet – eine neue Version des Videos etwa? Nein, der Bereitsteller sowie das Datum sind identisch (warum auch immer ich mir das gemerkt habe…). Ein bisschen probieren und, tatsächlich: Youtube blendet seit heute die Lyrics bekannter Songs und Interpreten direkt über den Filmen ein. Die Quellen liegen dabei vermutlich auf externen Seiten.

    In den News des Tages finden sich diesbzgl. noch keine Hinweise. Seit Februar 2008 soll das zwar mit dem Nachrüsten des sog. Greasemonkey-Scripts möglich gewesen sein, da ich aber weder dieses noch ein anderes Plugin im Firefox verwende, schließe ich darauf, dass diese Technologie von Seiten Youtube nun serverseitig implementiert wurde.
    Naja, wie auch immer. Ich wollte nur mal “ERSTER!!!” beim Bloggen sein ;)

    UPDATE: Wie auch immer das funktioniert, es scheint doch eher eine Ausnahme bei nur ausgesuchten Clips zu sein. Mir ist es derweil noch schleierhaft, aber es erscheint logisch, dass es kein von Youtube implementiertes Feature sein kann: Neben Bild und Ton wollen die sich doch nicht auch noch die unnötigen Klagen für Rechte an den Texten aufbürden?
    Handelt es sich um eine rechtliche Grauzone, die Google durch Einbeziehen externer Quellen auslotst? Bei dem geringen Angebot an Videos geradezu unwahrscheinlich. Eine technische Rafinesse seitens des Benutzers, der die Videos alle hochgeladen hat ercheint mir vorerst plausibler.
    Oder haben Element of Crime gar persönlich ihre Songtexte einpflegen lassen?

    “Wo die Neurosen wuchern will ich Landschaftsgärtner sein und Dich will ich endlich wieder sehen”.

    Beispiel: Element of Crime – Straßenbahn des Todes

    Isaac Hayes ist tot.

    ORF.at habe ich soeben entnommen, dass Isaac Hayes (ich berichtete zuvor) heute im Alter von 65 Jahren, kurz vor seinem 66. Geburtstag, aus bisher ungeklärten Gründen verstorben ist.

    Ein Nachruf:

  • 0 Kommentare
  • Abgelegt unter: 02_passiert...
  • Vielleicht,…

    Element of Crime / Sven Regener hab ich schonmal irgendwo gehört. Dass ich nie reingehört habe, bedauere ich gerade aber kein bisschen: Für mich öffnet sich gerade eine neue Welt deutscher Liedermacher.
    Der Song kommt genau zur richtigen Zeit, trifft einen Nerv. Schön…

    Ich bin der Wischmop für die Tränen
    und der alte Hund, der für Dich beisst und bellt.
    Wo Deine Füße stehen
    ist der Mittelpunkt der Welt.

    …ja, vielleicht wirst Du es lesen, Chérie

    Element of Crime – Mittelpunkt der Welt

    Da sitze ich noch kurz vor dem Rechner um die E-Mails das letzte Mal für den Tag abzurufen, als der Messenger unerwartet eine Nachricht poppt.

    [18:19:31] pasQualle: http://www.youtube.com/watch?v=KCzIw4W7fdQ

    Als ich den Link klicke und die Seite lädt ahne ich noch nicht, was gleich passieren wird: Ein Stirnrunzeln. Ich lausche, wundere mich. Ein Kanon? Wie ungewöhnlich. Lustig-leicht, poppig und mitreissend.
    Ich öffne ein neus Tab im Browser und Tippe in die Adresszeile: “Fleet Foxes wiki” ENTER.

    Die bekannten Fakten in Kürze: fünf Jungs aus Seattle, die am 3. Juni 2008 ihr erstes Album lanciert haben, ihre Musik selbst als “baroque harmonic pop jams” umschreiben und neben 4 Sternen im Rolling Stone Magazine auch eine 10/10 Wertung in Jan Wiggers’ Kolumne auf Spiegel Online für sich verbuchen können.

    Herrn Wiggers’ Assoziationen mit ursprünglichen Hippie-Sounds und den “Eagles” kann ich beim Anhören sogar teilweise zustimmen: da ich’s mir nicht schwertuen will, mach ich’s mir einfach und nenne den Sound “easy listening”, ohne damit der Qualität gerecht zu werden. Denn so leicht, wie die Musik daherkommt, wurde sie sicher nicht produziert.

    Komplexe Arrangements, hervorragendes Mastering: wenn man in den Genuß einer guten Wiedergabe kommt, entfaltet sich ein hochdynamisches musikalisches Spektrum. Gerade weil sie Amerikaner sind, ist das ein bemerkenswerter Kontrast zum Einheitsgeschredder von MTV (nicht stilistisch, sondern rein technisch bewertet). Über textliche Inhalte aber, will ich mich zunächst nicht äußern: Sie erscheinen vielebenig und bedürfen weiterer Interpretation. Pluspunkt, ohne Frage.
    Fest steht, dass ich heute abend dem Gesang und Gezupfe noch fröhnen werde :)

    Fleet Foxes – Ragged Wood

  • 0 Kommentare
  • Abgelegt unter: 06_error_media
  • ENDLICH!!!11elf

    Mensch, habe ich lange gewartet, bis es diesen Song zum Streamen gibt! Absurd schöner Text!
    Keine weiteren Kommentare.
    Hihihi.

    The Divine Comedy – If…

  • 0 Kommentare
  • Abgelegt unter: 06_error_media
  • Kommentiert:

    Archiv

    Impressum