Das Leben mit Standardabweichung
18 Nov
Eine weitere Youtube-Unterrichtseinheit: Matze erklärt Techno.
Was elektronische Musik mit Hausbauen, Rasenmähen und Heckenscheren zu tun hat mag sich dem unbeteiligten Betrachter im ersten Moment nicht erschließen. Wer aber, wie ich, gerne Nächte in Clubs mit guten Beats durchtanzt, wird sich in der einen oder anderen Darstellung wiedererkennen.
Ein Lob auf Matze, der uns diese Tanzkultur mit Feingespür und Sachkenntnis auf schwäbisch erläutert.
Ein Sinn für Selbstironie wird für den Genuss dieses Videos strengstens empfohlen.
Man beachte auch den freundlich lächelnden Typen bei 3:07min.
16 Nov
Bei Langeweile oder Orientierungslosigkeit fragen Sie ihren Sohn oder Blogger.
5 Empfehlungen für den täglichen, hochqualitativen Trash- und News-Input.
Die tägliche Dosis Trash für den Netz-Junkie. Nach einer längeren Schaffenspause werden die Inhalte wieder regelmäßig aktualisiert und sind oft brand-aktuell. Die großzügigen Werbeflächen sind zu verzeihen, denn im Gegensatz zu so manch anderer Seite wird hier auf Kategorien wie “Babes” gottseidank verzichtet!
Link: Zur Webseite unf-unf.de
pasQualle – federleicht profan
Neben seinen schreiberischen Tätigkeiten für das goon-Magazin veröffentlicht pasQualle regelmäßig Beiträge im Rahmen seiner Sub-Kultur. So findet man im Blog neben persönlichen Inhalten auch sozialkritische Auseinandersetzungen sowie hochaktuelle Ereignisse in Film, Musik und Web.
Auf seinen Gechmack ist Verlass und so empfiehlt sich der regelmäßige Besuch der Webseite, um am Geschehen in der Welt des Indie dranzubleiben.
Link: Zum Blog pasQualle
ahoipolloi – ein füllhorn voller fühlhörner
Während die Cartoons für viele einfach nur schlecht gezeichnet sind, sind sie für mich vor allem eines: absoluter Kult! Grobes Wissen um das aktuelle Zeitgeschehen ist die Voraussetzung für den Genuss des herrlich derben Humors (Zitat: “Für oder gegen das Vergessen oder so – Amnesie International”). Beinahe täglich werden die Gags ergänzt und so hat sich bereits eine beachtliche Menge an Lachern angesammelt. Vor allem ein Besuch der Klassikergallerie sei jedem wärmstens empfohlen. Gude Laune!
Link: Zur Webseite ahoipolloi
Extralife – by Scott Johnson
Scott Johnson ist ein Mann mit Humor. Und den teilt er mit der ganzen Welt. Seine Dilbert-Comics sind mittlerweile zu einer Institution unter Nerds geworden, aber bei weitem nicht das einzige, was die Webseite zu bieten hat. Wer der englischen Sprache mächtig ist findet hier täglich feinsinnige Anekdoten, skurrile Beobachtungen und vor allem viele ulkige Zeichnungen.
Link: Zum Blog Extralife
Moleskine Project
Auch wenn das wohlfeil klingen mag, aber bei dieser Website handelt es sich um ein besonders nobles Projekt. Der Reiz liegt für mich in der Tatsache, dass es privat betrieben wird: Künstler bieten anderen Gleichgesinnten eine kostenlose Platform zur Veröffentlichung und Diskussion ihrer Werke, ohne elitäre Ansprüche zu erheben und zu selektieren. Es lohnt sich, immer mal wieder reinzuschauen.
Link: Zum Moleskine Project
7 Nov

Quelle / Künstler unbekannt
27 Okt
Quelle: progressiveboink.com – (c) Universal Press Syndicate
Der Verweis auf die wahrhaftigen Giganten unter den Comicfiguren darf in einem Blog mit dem Selbstanspruch, pädagogisch bewertet nicht das Sinnloseste zu sein, freilich nicht fehlen: Calvin and Hobbes.
Progressive Boink: 25 Great Calvin and Hobbes Strips.
23 Okt
Also ich habe jetzt nicht wirklich eine Ahnung wie die Zimmer sind, ob der Service stimmt und was der Laden kostet, aber wer demnächst ein Hotel in einer deutschen Stadt sucht, dem seien die Holiday Inn Häuser der MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KG ans Herz gelegt.
Verdient gemacht hat man sich mit folgendem, nun im Netz kursierenden Brief, an zwei Herren von der NPD:
An die:
NPD Fraktion im Sächsischen Landtag
Herren H. Apfel und A. Delle
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 DresdenDresden, 18. Oktober 2007
Ihre Zimmerreservierung im Holiday Inn Dresden
Sehr geehrter Herr Apfel,
sehr geehrter Herr Delle,wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermassen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.
Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.
Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.
Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter.
In der Hoffung, daß Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir
mit freundlichen Grüssen
MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KGJohannes H. Lohmeyer
Geschäftsführer
Quelle: hpd-online
Applaus für Ihre Courage, Herr Lohmeyer – unsere Sympathien in dieser Sache sind Ihnen sicher, ihr Haus werden wir künftig mit Freude besuchen
1 Okt
Ich erinnere mich ziemlich gut an das Ereignis: ich bin circa sechs Jahre alt und habe gerade einen Milchzahn verloren, als Muttern mir die Olympus-Kamera mit Vierundzwanziger-Kodak-Film vor die Goschn hält um ein Bild lückenhaften Lächelns für Oma zu schießen.
Nun, entweder ist das nur für Parentalgenerationen ulkig oder ich musste Selbstironie in 15 Jahren hart erlernen, weil ich nicht mit dem Segen geboren wurde schon mit 3 wie das Kind in der Fernsehwerbung in Linsen zu grinsen. Familienalben, jedenfalls, zeugen davon, dass ich in der Kindheit eine wahrliche Kackbratze war. Zumindest was Fotos angeht * hüstel *
Da kann ich nur von Glück reden, nicht im digitalen Zeitalter geboren zu sein: Heute hätte ich im zarten Alter von sechs wahrscheinlich schon längst ein Profil auf myspace, im KindergartenVZ und natürlich in meinem Blog – grafische Selbstdarstellung, freilich, mit eingeschlossen.
Dabei will ich garnicht wissen, wie das in dem Alter mit der Absicht so ausgesehen hätte. Oder doch?
Retrospektiv, mit einer gewissen Prise Selbstironie betrachtet also, wäre es wohl ganz lustig gewesen.
Frage mich nur, wie man auf solche Jugendfotos in Zukunft blicken wird. Besonders interessiert es mich, wie wohl folgender User in zwanzig Jahren über sein Selbstportrait denken wird….

27 Sep

Zuerst schießt mir die Erinnerung an Charlottes Auftritt bei Harald Schmidt in den Kopf: Ohne dass die Betreiber des BILDblogs davon gewusst hätten trug sie ein Polo-Shirt mit einem dezenten Aufdruck der Internetadresse “bildblog.de”. Das bereitete nicht nur den Seitenbetreibern große Freude – die digitale Boheme hatte allen Grund zum Feiern, denn Blogs waren in den Öffentlich-rechtlichen angekommen.
“Ja, habbich schon gesehen” war der Kommentar eines Freundes, dem ich das aktuelle Ereignis kommunizierte. “Wie ein Lauffeuer verbreitet” würde ich nun sagen. Aber damit ist die Nachricht nicht gebührend gefeiert: “BILDblog-Lesung mit Charlotte” – das Zusammentreffen zweier Institutionen, die Fusion alter und neuer Medien in edler, Pardon: edelster Mission.
Habe ich Charlie bei viva2 geliebt, vergöttere ich sie jetzt – und des g’hört so!
28 Aug
Eine schnelle Runde mit bekannten Schauspielern, Herr “verschwender”
Erraten habe ich diesmal: NICHTS – die Ehr’ die nächste Runde austragen zu dürfen wurde mir aufgebürdet in Martins “symBadisch” Blog (love_shall_not hat verzichtet). An dieser Stelle einen Gruß an alle teilnehmenden Badener – und den Rest der Welt
Die offizielle History des Filmrätselstöckchens gibt’s traditionell beim Herrn Dirk – wir grüßen
Weitergehtsnun:
22 Aug
Erstmal Sorry! für die 2 Stunden Verspätung, musste meinen Verpflichtungen im Haushalt nachkommen, wofür ihr sicher Verständnis habt ![]()
Diesmal habe ich das Filmrätselstöckchen bei Sutter Cain abgestaubt, indem ich “Sunset Boulevard” erraten habe.
Freue mich die Herrn Blogger zu einer neuen Runde Filmrätsel bitten zu dürfen
EDIT: Peter hat Jacob’s Ladder richtig erkannt
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