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	<title>errorb.log &#187; 05_kulturschenke</title>
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	<description>Das Leben mit Standardabweichung</description>
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		<title>Zum 24. November</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 18:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[05_kulturschenke]]></category>
		<category><![CDATA[06_error_media]]></category>

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		<description><![CDATA[Freddie Mercury (* 5. September 1946 als Farrokh Bulsara auf Sansibar; † 24. November 1991 in Kensington, London) war ein britischer Musiker.
Zum Todestag des größten Vokalisten aller Zeiten: 
Queen &#8211; Don&#8217;t try so hard

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Freddie Mercury</strong> (* 5. September 1946 als Farrokh Bulsara auf Sansibar; † 24. November 1991 in Kensington, London) war ein britischer Musiker.</p></blockquote>
<p>Zum Todestag des größten Vokalisten aller Zeiten: </p>
<p><strong>Queen &#8211; Don&#8217;t try so hard</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bdoZEmiNXJY&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bdoZEmiNXJY&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Lambchop: Neues Album im Oktober, gratis!</title>
		<link>http://www.errorblog.com/2008/09/07/512/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 20:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[05_kulturschenke]]></category>
		<category><![CDATA[06_error_media]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Label City Slang [...], bringt das kommende Album der US-Alternative-Country-Band Lambchop als Beilage der Oktoberausgabe des Rolling Stone in Deutschland auf den Markt.
Quelle: pop100.de

Was auch immer &#8220;unorthodoxe Veröffentlichungsmethoden&#8221; (siehe Quelle) heissen mag&#8230; Ich habe sogar schon den Kommentar vernommen, dieser Schritt sei &#8220;Kommerz&#8221;. Was auch immer: Lambchop schenken uns ein weiteres Album. 
&#8220;Die weiterhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Label City Slang [...], bringt das kommende Album der US-Alternative-Country-Band Lambchop als Beilage der Oktoberausgabe des Rolling Stone in Deutschland auf den Markt.<br />
<small>Quelle: <a href="http://www.pop100.de/news_detail.php3?id=5891">pop100.de</a></small>
</p></blockquote>
<p>Was auch immer &#8220;unorthodoxe Veröffentlichungsmethoden&#8221; (siehe Quelle) heissen mag&#8230; Ich habe sogar schon den Kommentar vernommen, dieser Schritt sei &#8220;Kommerz&#8221;. Was auch immer: <strong>Lambchop</strong> schenken uns ein weiteres Album. </p>
<blockquote><p>&#8220;Die weiterhin abnehmenden CD-Verkäufe treffen vor allem jene Musiker, die keine Unterstützung in den Massenmedien finden. Umso notwendiger wird es, (leider immer noch) heimlichen Talenten wie Kurt Wagner eine adäquate Plattform zu liefern. Der Aufpreis von 1.40 Euro sollte für Lambchop-Fans ein Schnäppchen &#8211; und für Neueinsteiger ein preiswerter Appetizer sein.&#8221;<br />
<small>Quelle: <a href="http://www.pop100.de/news_detail.php3?id=5891">pop100.de</a></small></p></blockquote>
<p>Diese Aussage von <em>Rolling Stone</em> Chefredakteur <strong>Bernd Gockel</strong> kann ich nur bekräftigen: <strong>Lambcho</strong>p gehören nachwievor zu den <strong>&#8220;most underrated&#8221;</strong> Bands die ich kenne und haben jede Publicity redlichst verdient: Qualität vor Quantität!<br />
Als Beispiel möchte ich gerne den ersten Track des Albums &#8220;What another man spills&#8221; anführen: &#8220;Interrupted&#8221;, ein mittlerweile zehn Jahre altes Meisterwerk des Gitarrenspiels.</p>
<p><strong>Lambchop: &#8220;Interrupted&#8221;</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YN4rlCOf2rE&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YN4rlCOf2rE&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>errorb.oil: Spaghetti alla carbonara</title>
		<link>http://www.errorblog.com/2008/09/05/491/</link>
		<comments>http://www.errorblog.com/2008/09/05/491/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 17:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[05_kulturschenke]]></category>

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		<description><![CDATA[Nudeln. Was Studenten eben so kochen. 
Als Alternative zu den guten Fertigsugo von z.B. Barilla habe ich ein bewährtes Rezept für eine schnell zubereitete Portion &#8220;Carbonara&#8221; für bis zu vier Personen mit dem Prädikat &#8220;selbstgemacht&#8221;  
Rezept Nr.3: Spaghetti alla carbonara

Foto: privat &#8211; Mattes Boch

Auf der Suche nach einer prägnaten Beschreibung bin ich auf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nudeln. Was Studenten eben so kochen. </p></blockquote>
<p>Als Alternative zu den guten Fertigsugo von z.B. Barilla habe ich ein bewährtes Rezept für eine schnell zubereitete Portion &#8220;Carbonara&#8221; für bis zu vier Personen mit dem Prädikat &#8220;selbstgemacht&#8221; <img src='http://www.errorblog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Rezept Nr.3: Spaghetti alla carbonara</strong></p>
<p><img src="http://www.errorblog.com/wp-content/uploads/2008/09/caronara.png" alt="" title="Spaghetti alla Carbonara" width="420" height="195" class="alignnone size-full wp-image-500" /><br />
<small>Foto: privat &#8211; Mattes Boch</small><br />
<span id="more-491"></span></p>
<p>Auf der Suche nach einer prägnaten Beschreibung bin ich auf eine kleine Anekdote gestoßen, die hier wohl gut passt: </p>
<blockquote><p>Das Gericht beruht einer verbreiteten Legende nach auf einer Mahlzeit, die sich die Köhler in den Apenninen während der Arbeitspausen kochten und die aus Penne (kurzen Röhrennudeln), gebratenem Pancetta (luftgetrocknetem Bauchspeck) und geriebenem Pecorino (einem Hartkäse aus Schafsmilch) bestanden haben soll. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Spaghetti alla carbonara erst nach 1944 im Zuge der Einnahme Roms durch die Alliierten aus einer Verbindung der Eier- und Bacon-Rationen US-amerikanischer Soldaten mit italienischer Kochkultur entstanden sind. Die Bezeichnung wurde vermutlich von dem römischen Restaurant La Carbonara übernommen. Heute gehören sie zu den Klassikern der italienischen Küche.<br />
<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spaghetti_alla_carbonara">Quelle: Wikipedia.de</a></p></blockquote>
<p>Wir kochen mit Sahne, bzw. Mascarpone, und erhalten nach <strong>15 Minuten</strong> Arbeit ein wohltuend sättigendes Gericht für <strong>ca. 4 Personen</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Zutaten:</strong><br />
500gr Spaghetti<br />
1 große Zwiebel<br />
100 &#8211; 150g Würfelspeck<br />
1 Knoblauchzehe<br />
500g Mascarpone (alt. Schlagsahne)<br />
1 Ei<br />
Salz, Pfeffer<br />
(Oregano, Paprikapulver)</p></blockquote>
<p><strong>Zubereitung:</strong><br />
Ich arbeite immer in drei Schritten, das zeitliche Timing ist dadurch meistens perfekt. </p>
<p><strong>Schritt 1: </strong><br />
Parallel zum Aufsetzen des Wassers für die Nudeln nehme ich mir eine große Pfanne und erhitze sie. Ohne Zugabe von Öl o.ä. gebe ich den Speck hinein, er soll in seinem eigenen Fett knusprig braten.</p>
<p><strong>Schritt 2:</strong><br />
Wenn das Wasser kocht kommen die Nudeln hinein (Kochzeit siehe Verpackung). Jetzt eine kleine Rafinesse: Wir nehmen den gebratenen Speck aus der Pfanne und bewahren ihn kurzfristig getrennt auf. In seinem brodelnden Schmand wird nun die fein gehackte Zwiebel glasig angebraten &#8211; bevor sie verbrennen schütten wir den ganzen Mascarpone dazu. Das ganze wieder erhitzen, dann geben wir Knoblauch, Oregano, Pfeffer und Paprikaulver dazu, jedoch KEIN SALZ (zuerst muss der von sich aus salzige Speck noch dazu).</p>
<p><strong>Schritt 3: </strong><br />
Die Soße sollte nun eine cremige Konsistenz haben, die Nudeln fertig sein. Letztere seien wir ab, schrecken mit kaltem Wasser ab und schlagen nun das rohe Ei auf, <strong>dessen rohes Eigelb auf die gekochten Nudeln kommt.</strong> Kräftig wenden.<br />
<strong>Nun kommt der Speck in die Sahnesoße</strong> (er ist beim Auftischen schön knusprig, weil er sich noch nicht mit Soße vollsaugen konnte) und jetzt kann mit Salz abgeschmeckt werden.</p>
<p>Dazu ein Löffel Parmesan: Voilà und Guten Appetit!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Youtube-Musik mit Songtexten</title>
		<link>http://www.errorblog.com/2008/09/03/456/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 16:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[03_happinetz]]></category>
		<category><![CDATA[05_kulturschenke]]></category>
		<category><![CDATA[06_error_media]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Und ich so: Hä?&#8221; 
Klicke soeben mal wieder auf youtube umher und wundere mich: gestern wurde der Songtext in diesem Musikclip aber noch nicht eingeblendet &#8211; eine neue Version des Videos etwa? Nein, der Bereitsteller sowie das Datum sind identisch (warum auch immer ich mir das gemerkt habe&#8230;). Ein bisschen probieren und, tatsächlich: Youtube blendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und ich so: Hä?&#8221; </p>
<p>Klicke soeben mal wieder auf youtube umher und wundere mich: gestern wurde der Songtext in diesem Musikclip aber noch nicht eingeblendet &#8211; eine neue Version des Videos etwa? Nein, der Bereitsteller sowie das Datum sind identisch (warum auch immer ich mir das gemerkt habe&#8230;). Ein bisschen probieren und, tatsächlich: Youtube blendet seit heute die Lyrics bekannter Songs und Interpreten direkt über den Filmen ein. Die Quellen liegen dabei vermutlich auf externen Seiten.</p>
<p>In den News des Tages finden sich diesbzgl. noch keine Hinweise. Seit Februar 2008 soll das zwar mit dem <a href="http://www.googlewatchblog.de/2008/03/04/youtube-lyrics-songtexte-direkt-bei-youtube-anzeigen/">Nachrüsten des sog. Greasemonkey-Scripts</a> möglich gewesen sein, da ich aber weder dieses noch ein anderes Plugin im Firefox verwende, schließe ich darauf, dass diese Technologie von Seiten Youtube nun serverseitig implementiert wurde.<br />
Naja, wie auch immer. Ich wollte nur mal &#8220;ERSTER!!!&#8221; beim Bloggen sein <img src='http://www.errorblog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Wie auch immer das funktioniert, es scheint doch eher eine Ausnahme bei nur ausgesuchten Clips zu sein. Mir ist es derweil noch schleierhaft, aber es erscheint logisch, dass es kein von <em>Youtube</em> implementiertes Feature sein kann: Neben Bild und Ton wollen die sich doch nicht auch noch die unnötigen Klagen für Rechte an den Texten aufbürden?<br />
Handelt es sich um eine rechtliche Grauzone, die <em>Google</em> durch Einbeziehen externer Quellen auslotst? Bei dem geringen Angebot an Videos geradezu unwahrscheinlich. Eine technische Rafinesse seitens des Benutzers, der die Videos alle hochgeladen hat ercheint mir vorerst plausibler.<br />
Oder haben <strong>Element of Crime</strong> gar persönlich ihre Songtexte einpflegen lassen?</p>
<blockquote><p>&#8220;Wo die Neurosen wuchern will ich Landschaftsgärtner sein und Dich will ich endlich wieder sehen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Beispiel: <strong>Element of Crime &#8211; Straßenbahn des Todes</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QE_UEO9w-tY&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QE_UEO9w-tY&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>errorb.oil: die neue Olizei und das Banana Oyster</title>
		<link>http://www.errorblog.com/2008/07/13/398/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 16:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olizei</dc:creator>
				<category><![CDATA[05_kulturschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf freundliche Einladung des Betreibers dieser großartigen Website hin, werde nun auch ich hier in sporadischen Intervallen von meinen Erlebnissen am Herd berichten. Aller Voraussicht nach wird sich mein Programm aber Topf-inhaltlich eher als Kontrast zu Martins&#8217; Einblicken in die Welt der traditionell schlesischen Küche abzeichnen. Oberste Zielsetzung ist eine ganz Eigensinnige: mein Experimentieren wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf freundliche Einladung des Betreibers dieser großartigen Website hin, werde nun auch ich hier in sporadischen Intervallen von meinen Erlebnissen am Herd berichten. Aller Voraussicht nach wird sich mein Programm aber Topf-inhaltlich eher als Kontrast zu Martins&#8217; Einblicken in die Welt der traditionell schlesischen Küche abzeichnen. Oberste Zielsetzung ist eine ganz Eigensinnige: mein Experimentieren wurde leider nie dokumentiert, was dann in den Fällen schade ist wo sich ein erneutes zusammenbrauen gelohnt hätte &#8211; aber an mangelndem Erinnerungsvermögen scheitert. Diese Lücke soll ab jetzt meine Berichte hier füllen in dem ich Martins schönen Blog als Kochtagebuch missbrauche. Dafür darf sich auch jeder mit tolerantem Gaumen ans nachkochen wagen. Alle Aufzeichnungen hier erfolgen rein chronologisch &#8211; ein erscheinen zeugt also nicht von besonders erwähnenswertem Potential.<br />
<strong><br />
Rezept Nr. 2: Banana Oyster</strong></p>
<p><a href='http://www.errorblog.com/wp-content/uploads/2008/07/banana_oyster_420px.jpg'><img src="http://www.errorblog.com/wp-content/uploads/2008/07/banana_oyster_420px.jpg" alt="" width="420" height="315" class="aligncenter size-full wp-image-396" /></a></p>
<p>Beginnen wollen wir heute mit dem &#8216;Banana Oyster&#8217;. Eine durchaus gewagte Geschmackskomposition, die sich mir aber sehr interessant erschloss. Ein Gericht dass beim Verzehr ein Lächeln erzeugt hat. Und das (je nach Definition des verwendeten Fungi) zum einen Vegan und zum andern auch recht gesund sein müsste. Einsetzbar als Hauptgericht oder Beilage. <span id="more-398"></span></p>
<blockquote><p><strong>Zutaten p.P. bei großem Hunger:</strong><br />
Frische Austernpilze (ca. 250g)<br />
2 Bananen<br />
½ kleine Zwiebel<br />
Sojasauce<br />
Weißwein trocken<br />
Honig<br />
Zitrone<br />
Orangensaft<br />
Balsamico Essig</p></blockquote>
<p>Austerpilze vorsichtig waschen, von allem befreien was knorpelig ist und etwas trocken tupfen. Mit Zitrone beträufeln. Zwiebel in kleine Stücke. Nicht zu viel! Beides zusammen ungewürzt in einer beschichteten Pfanne in Margarine anbraten. Nicht zu heiß! Wenn sie fast durch sind, mit einem Schluck Weißwein ablöschen. Dann noch Orangensaft dazu, Sojasauce und Balsamico Essig. Es sollte soviel Flüssigkeit vorhanden sein, dass die Pilzlis schwimmen können. Das ganze aufkochen. Anschließend das ganze in ein Sieb abgießen und Flüssigkeit gut abschütteln. Einige Minuten zuvor haben wir die überreifen Bananen der Länge nach halbiert und die Schnittfläche mit Eukalyptus-Honig eingestrichen. Diese dann wiederum in Margarine oder Kokosfett kräftig anbraten von beiden Seiten. Anschließend alles auf Tellern (wer mag: quallenförmig <img src='http://www.errorblog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) angerichtet, die Bananen mit Salz und Pfeffer gewürzt und über alles noch etwas nicht zu scharfe Chiliflocken geflockt. Zubereitungszeit unter einer halben Stunde.<br />
<strong>Mjam!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Joseph Hader &#8211; Topfpflanzen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 11:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[05_kulturschenke]]></category>
		<category><![CDATA[06_error_media]]></category>

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		<description><![CDATA[Kabaret ist ja in unserem Sprachgebrauch fast schon ein Anachronismus, deutsche Abendunterhaltung heisst Comedy. Hier in Österreich ist das anders und das ist gut so: wer hier einen Schmäh macht, heisst Kabaretist. Von Gunkl zu Mundl, von Hader zu Dorfer &#8211; in den letzten Jahren habe ich ein paar Einblicke in diese besondere, österreichische Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kabaret ist ja in unserem Sprachgebrauch fast schon ein Anachronismus, deutsche Abendunterhaltung heisst Comedy. Hier in Österreich ist das anders und das ist gut so: wer hier einen Schmäh macht, heisst Kabaretist. Von Gunkl zu Mundl, von Hader zu Dorfer &#8211; in den letzten Jahren habe ich ein paar Einblicke in diese besondere, österreichische Welt des Humors erhaschen können.<br />
Es folgt ein Beispiel, das uns der Herr Hader &#8211; seinerseits Schauspieler und Kabaretist &#8211; beschert hat. Ein subtil doppeldeutiges Werk aus seinem Programm <em>&#8220;privat&#8221;</em>.</p>
<p><strong>Joseph Hader &#8211; Topfpflanzen</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GW6wEH-as3w&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GW6wEH-as3w&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>errorb.oil: Sauerroggen Bauerneintopf &#8220;Żurek&#8221;</title>
		<link>http://www.errorblog.com/2008/07/08/389/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 15:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[05_kulturschenke]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn mir die Großstadt oder die Arbeit mal wieder zu hektisch werden gehe ich gerne in die Natur. Wenn das Wetter schlecht ist koche ich. Da habe ich in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, experimentierfreudig Rezepte ausprobiert, von erfahrenen Komillitonen gelernt und schließlich ein Hobby daraus entwickelt. Ich hatte zwar nie vor einen Kochblog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn mir die Großstadt oder die Arbeit mal wieder zu hektisch werden gehe ich gerne in die Natur. Wenn das Wetter schlecht ist koche ich. Da habe ich in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, experimentierfreudig Rezepte ausprobiert, von erfahrenen Komillitonen gelernt und schließlich ein Hobby daraus entwickelt. Ich hatte zwar nie vor einen Kochblog zu betreiben, aber ich habe mich auf eine Informationslücke besonnen: Rezepte für traditionelle polnische Hausmannskost sind im deutschsprachigen Netz sehr rar und so habe ich mich dazu entschlossen, ein paar Spezialitäten der schlesischen Küche vorzustellen. Ich koche diese Gerichte ab und an. Zum einen, weil sie mich an Ferien bei Oma erinnern, zum anderen, weil sie einfach gut schmecken <img src='http://www.errorblog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Rezept Nr. 1: Żurek </strong></p>
<p><a href='http://www.errorblog.com/2008/07/08/389/zurek/' rel="attachment wp-att-390"><img src="http://www.errorblog.com/wp-content/uploads/2008/07/zurek.png" alt="" title="Zurek - polnischer Eintopf" width="420" height="173" class="alignnone size-full wp-image-390" /></a></p>
<p><em>Żurek </em>(sprich: Schurek &#8211; mit rollendem <em>R</em>) ist ein besonders in Schlesien bekannter, deftiger Eintopf mit Wurst und Kartoffeln auf Basis eines sauren Roggenmehlansatzes. Die Vorbereitungszeit kann bis zu fünf Tage betragen, die Zubereitung dauert circa 45min und ergibt genug für eine Großfamilie.<span id="more-389"></span></p>
<p><strong>Teil 1: Vorbereitung der Basis</strong></p>
<blockquote><p><strong>Zutaten:</strong><br />
100g grobes Roggenmehl mit Schrot<br />
3 Zehen Knoblauch<br />
1 Lorbeerblatt</p></blockquote>
<p>Roggenschrot in eine leere Flasche geben; 500ml Wasser kochen, wenn lauwarm: Roggenmehl in der Flasche aufgießen. Lorbeerblatt und Knoblauchzehen, geschält aber ganz, dazugeben. Abdecken, aber nicht fest verschließen.<br />
4-5 Tage zum Gären an einen warmen, dunklen Ort abstellen, versauern lassen. Das Ergebnis sollte eine gelblich-klare Flüssigkeit sein, die streng sauer riecht. An der Oberfläche darf kein Pilz entstehen.</p>
<p><strong>Teil 2: Zubereitung des Eintopfes</strong></p>
<blockquote><p><strong>Zutaten:</strong><br />
2 Töpfe und ca. 45min Zeit.<br />
1 Sack Kartoffeln (1,5kg)<br />
1 Zwiebel<br />
2 Zehen Knoblauch<br />
1l Milch<br />
Fleisch (reichlich Bauchspeck, Knoblauchwurst und Frankfurter Würstchen)<br />
3 Brühwürfel</p></blockquote>
<p>Wir schälen die Kartoffeln und Würfeln sie mundgerecht. Ab in einen Topf mit kaltem Wasser, das sie nur wenig bedeckt. 3 Brühwürfel dazugeben. Nächster Schritt ist das Würfeln des Fleisches. Dieses geben wir mit ein wenig Öl in einen großen (circa 5l!) Topf und legen los:<br />
Beide Töpfe sollten jetzt parallel erhitzt werden: die Kartoffeln dürfen nicht durchgekocht sein, sie sollen nachher im Fleischtopf weiterkochen. Das Fleisch braten wir zunächst leicht an, dann löschen wir mit einer großen Tasse Wasser ab. Nun schütten wir den sauren Ansatz in den Fleischtopf dazu &#8211; mit oder ohne Mehl (ich mache es immer mit, um ein Anbrennen zu verhindern muss dann oft umgerührt werden), sieden das ganze auf und lassen es dann circa 10min. köcheln.<br />
Dann kommt alles zusammen: Die Kartoffeln samt Brühe beherzt in den großen Topf schütten. Jetzt noch den Liter Milch dazu (Da Milch die Säure bindet, gerinnt sie vorerst: des g&#8217;hört so und löst sich wieder, sobald die Supp&#8217; kocht). Die Zwiebel (grob in 4 Teile geschnitten) und den Knoblauch (die ganzen Zehen, zerdrückt) dazugeben. Wieder aufkochen lassen &#8211; etwas eindicken vielleicht. Mit viel Salz und viel Pfeffer abschmecken &#8211; fertig.</p>
<p><strong>&#8220;Smacznego&#8221;</strong> <img src='http://www.errorblog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Chefkoch Isaac Hayes</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 10:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Soundtrack zu Shaft, dem hierzulande wohl berühmtesten Vertreter des Blaxploitation-Films, bescherte dem amerikanischen Multitalent 1971 gleich zwei der begehrten Grammy Awards. Doch auch wenn im Laufe der Jahre ein dritter dazu kam, ist Isaac Hayes im kollektiven europäischen Gedankengut meiner Meinung nach unterrepräsentiert. 
Soul-Sänger, Musiker, Produzent und Schauspieler &#8211; von all diesen Qualitäten hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Soundtrack zu <em>Shaft</em>, dem hierzulande wohl berühmtesten Vertreter des Blaxploitation-Films, bescherte dem amerikanischen Multitalent 1971 gleich zwei der begehrten Grammy Awards. Doch auch wenn im Laufe der Jahre ein dritter dazu kam, ist <em>Isaac Hayes</em> im kollektiven europäischen Gedankengut meiner Meinung nach unterrepräsentiert. </p>
<p>Soul-Sänger, Musiker, Produzent und Schauspieler &#8211; von all diesen Qualitäten hatte ich lange Zeit keine Ahnung, aber: <em>Hayes</em> ist nicht zwingend ein Unbekannter. Die breite Masse Gleichaltriger wird ihn, wie ich, zumindest als Stimme des <em>Chefkoch</em> in der US-amerikanischen Cartoon-Serie <em>South-Park</em> zu lieben gelernt haben.<br />
Vielleicht weckt das bei euch Interesse. Hier nun also ein bescheidenes Angebot, sich in sein Werk zu vertiefen. </p>
<p><strong>Isaac Hayes &#8211; Walk on by</strong></p>
<p align="center"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0XIIivxCtzM&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0XIIivxCtzM&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Isaac_Hayes" target="_blank">Hyperbolicsyllabicsesquedalymistic!</a></p>
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		<title>Kleiner Klassik-Appetizer</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 16:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Luigi Boccherini (1743-1805) war ein italienischer Komponist und Cellist der klassischen Kammermusik.
Wem mache ich hier eigentlich was vor? Klassik ist für mich Neuland und ich habe nicht wirklich den nötigen Durchblick, um euch noch etwas Neues erzählen zu können. Will ich aber auch garnicht 
Neben Bach, Beethoven und Debussy zählt folgendes Minuett zu meinen absoluten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Luigi Boccherini (1743-1805) war ein italienischer Komponist und Cellist der klassischen Kammermusik.</p></blockquote>
<p>Wem mache ich hier eigentlich was vor? Klassik ist für mich Neuland und ich habe nicht wirklich den nötigen Durchblick, um euch noch etwas Neues erzählen zu können. Will ich aber auch garnicht <img src='http://www.errorblog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Neben Bach, Beethoven und Debussy zählt folgendes Minuett zu meinen absoluten Lieblingen. Und macht tierisch Lust auf mehr von dem guten, alten Zeug.</p>
<p>Das Videomaterial ist qualitativ etwas dürftig, aber das macht nichts. Ich denke mir: Hey, 1743 waren Digitalkameras noch nicht so verbreitet. Aber auch die Tonqualität ist suboptimal &#8211; lässt sich wiederrum nicht entschuldigen (bitte schreiben Sie für mich ein paar böse E-Mails an Youtube). Dennoch: Vielleicht kann ich ja jemanden mit dieser Musik anfixen. Klassik-CDs sind recht günstig erhältlich.</p>
<p><strong>Luigi Boccherini &#8211; Streichquintet in E major, Minuett</strong></p>
<p align="center"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/S5lZc34qF88&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/S5lZc34qF88&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Avalon (2001 JP/PL) &#8211; znasz?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 11:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben: Für einen Moment war ich versucht zu suggerieren, es gelte als schamhafte Bildungslücke, Mamuro Oshii nicht zu kennen. Obwohl ghost in the shell zu den erfolgreichsten Anime-Filmen der Moderne zählt und eine deutsche Synchronisation regelmäßig über die heimischen Mattscheiben flimmert, wird japanisches Kino in Deutschland noch eher verhalten wahrgenommen. Kein Wunder also, dass Avalon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Für einen Moment war ich versucht zu suggerieren, es gelte als schamhafte Bildungslücke, Mamuro Oshii nicht zu kennen. Obwohl <em>ghost in the shell</em> zu den erfolgreichsten Anime-Filmen der Moderne zählt und eine deutsche Synchronisation regelmäßig über die heimischen Mattscheiben flimmert, wird japanisches Kino in Deutschland noch eher verhalten wahrgenommen. Kein Wunder also, dass Avalon so gut wie unbekannt ist. </p>
<p>Klarer Fall von &#8220;Des g&#8217;hört g&#8217;ändert&#8221;: Dieses Science-Fiction Meisterwerk muss ich wärmstens empfehlen!</p>
<p align="center"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/n6M9cMdq8MA&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/n6M9cMdq8MA&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Assoziationen mit dem Genre-Platzhirsch <em>The Matrix</em> sind wohl nicht zu vermeiden und mögen fälschlicherweise den Eindruck eines Abklatsches vermitteln. Daraus sollte man aber keine Rückschlüsse auf die Qualität ziehen: <em>Avalon</em> behandelt zwar thematisch ebenso virtuelle Welten und die Frage nach ihrer Realität, erzählt aber eine ausgereifte, eigene Geschichte. </p>
<p>Es geht um Computerspiele. Mamoru Oshii zeichnet bereits 2001 eine düstere Vision, deren Thematik in den letzten Jahren zunehmends an Bedeutung gewonnen hat: Die Unterhaltungselektronik der Zukunft ist so weit entwickelt, dass für den Spieler eine virtuelle Realität ensteht &#8211; er befindet sich in einer computergenerierten Welt. Professionelle Spieler kämpfen in dieser um Punkte, Ansehen und schließlich bares Geld.<br />
Eines dieser Spiele ist jedoch verboten: eine Kriegssimulation, deren illegaler Charakter eine eigene Subkultur geschaffen hat. Dabei ist nicht nur der Suchtfaktor dieses Spieles eine Gefahr. Neben verwahrlosten Existenzen häufen sich Berichte von elitären Spielern, die während der Simulation in ein tiefes Koma gefallen sind.<br />
Für <em>Ash</em>, eine junge, erfolgreiche &#8220;Class A&#8221;-Kriegerin, verdichten sich die Hinweise auf einen Komplott, der hinter dem Verscheiden ihrer Mitstreiter steht. Sie beginnt die Suche und stößt dabei auf den <em>Bishop</em>, der sie in der virtuellen Welt zu beobachten scheint. Ein Action-Spektakel mit Tiefgang nimmt seinen Lauf.</p>
<p><em>Avalon</em> hat dabei so seine Besonderheiten: der Film wurde vollständig in Polen abgedreht, ist in polnischer Sprache und mit polnischer Besetzung. Auch die Schauplätze tragen zu einer starken europäischen Note dieses Filmes bei. Alles andere als ein Hollywood-Streifen, aber auch nicht typisch japanisch. Erfrischend europäisch, eben.<br />
Für mich als Landsmann lebt in <em>Avalon</em> das großartige alte, polnische Kino auf.</p>
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