Das Leben mit Standardabweichung
22 Jun
Ich denke pasQualle würde mir zustimmen, wenn ich sage, dass es lohnt, dieses Datum durch einen kurzen Beitrag festzuhalten.
Prost FLAKKID !
22 Jun
Nicht, dass ich Salzburg dämonisieren möchte: Es ist nicht so, dass wirklich jeder unfreundlich ist. Ich denke es liegt am Tourismus. Die Anzahl an Touristen verhält sich genau umgekehrt proportinal zur Größe dieser Innenstadt - Millionen von Besuchern zwängen sich hier Jahr für Jahr durch enge, stinkende Gassen. Wer keinen österreichischen Dialekt spricht gehört zu ihnen.
Nach nunmehr 3 Jahren in dieser Stadt erlebe ich heute also zum ersten Mal so etwas wie Nachbarschaft. Beim Einkauf. Natürlich handelt es sich dabei um einen Tabakwaren-Laden: Hier durfte ich mir gerade eben Mangels Kleingeld und auf das nette Angebot der Besitzerin hin eine Schachtel Kippen anschreiben lassen - bis Montag. Wow.
20 Jun
Hamachi, FTP-Server und P2P sind obsolet! Wenn ich, wie soeben, mal wieder eine große Datei im Netz verschicken will, stoße ich häufig auf diverse Limitierung seitens meines Webhosts oder E-Mail-Providern: Umso größer das File, umso umständlicher kann das Versenden sein - ganz besonders, wenn ich gleichzeitig mehrere Empfänger erreichen möchte.
Web 2.0 sei dank gibt es auch für dieses Problem eine kostenlose Lösung, die empfohlen gehört:
Ermöglicht unangemeldet das Senden von Dateien bis 20MB, wenn man sich regisitriert sind es bereits 100MB. Das Tolle ist: Die hochgeladene Datei wird im Internet zwischengespeichert und kann 100 Tage lang von jedem abgerufen werden, der den Link zur entsprechenden Datei erhält. Gegen geringe Unkosten sind Files bis zu 2GB sowie ein Passwortschutz möglich.
Weitere kostenlose aber leider nicht getestete Angebote:
16 Jun
Mit achtzehn bin ich mal für fiel Schotter nach Frankfurt auf ein Oasis-Konzert gefahren. Mit Daniel jeweils 60 Eier für Anreise und Karten gelöhnt, Kamera abgenommen bekommen und 45 Minuten lang vier besoffene Briten auf der Bühne erlebt, die das Konzert schießlich wortlos abbrachen. Nicht dass mich das desillusioniert hätte, ich fühlte mich einfach nur behumst. Zuerst pfiffen wir sie im Chor ab, dann buhten wir im Kanon der Enttäuschung. Danach fuhren wir nach Hause und suchten uns neue Lieblingsbands.
Vor kurzem dann erlebte ich Kurt Wagner. Beim signieren meiner LP dankte er mir für’s Kommen, bot mir eine Zigarette an und fragte, wie mir das Konzert gefallen hatte. Neben netten Fotos und herzlichem Smalltalkt mit der Band nahm ich vor allem eines mit: Das beruhigende Wissen, dass es in der grauen Masse von Musikern noch einige ehrliche Künstler gibt.
Ich definiere diese hauptsächlich durch eines: sich selbst und seinen Leidenschaften treu zu bleiben - trotz der Möglichkeit, durch den Verkauf seiner Kunst im Rahmen einer “Mainstreamalisierung” schnelles Geld zu machen. Bescheidenheit - in gewissem Sinne.
The Divine Comedy, Lambchop oder die Super Furry Animals sind somit nicht nur Bands, die ich gern höre: Sie verkörpern Ideale, die ich bewunderns- und anstrebenswert finde. Eine Künstlerin verdient in genau diesem Punkt ganz besonderen Respekt: Mrs. Holly Golightly Smith.
Die heute gefundene arte - Reportage über die Dame, welcher ich bereits einen Artikel gewidmet habe, ist der Anlass für den dem Youtube - Clip folgenden Lobesgesang.
Am 2. April 2006 hatte ich das Glück, sie live im “schocken” - Stuttgart zu sehen, ein Ereignis allererster Ohrensahne: Tom Heinl als an dieser Stelle empfohlener Anheizer gefolgt von Holly Golightly’s Auftritt für Liebhaber authentischer Musik. Aber was pasQualle und ich noch erleben sollten, stellt jeden MTV-Backstage-Pass in den Schatten!
Werde ich nie vergessen, wie wir nach 2 Autogrammen fragten und auf Hollies Einladung hin für 2 Stunden mit der versammelten Crew die Vorzüge deutschen Caterings eruierten und jede Menge persönliche Fragen stellen durften. So erfuhren wir aus erster Hand, dass die Eltern begeisterte Fans von “Breakfast at Tiffany’s” waren - daher der Name. Zudem diskuttierten wir über den im Netz weit verbreiteten Irrglauben Holly sei gebürtige Amerikanerin, bekamen exklusiv Anekdoten über die White Stripes erzählt und priesen im Gegenzug das herrliche Tannenzäpfle an. Wir bekamen nicht nur Autogramme aller Anwesenden, wir durften sogar Bar und Buffet plündern. Das wichtigste aber war: Zum Abschied sagten sie “You’re welcome” - und so fühlten wir uns wahrhaftig.
In diesem Sinne: Wenn euch das Video Appetit auf die Musik macht oder ihr bereits einige Tracks von Holly aus dem Netz geladen habt - geht in den nächstbesten Laden und kauft euch eine Platte, sie wird euch lange begleiten.
14 Jun
“Jaguttää” - ich weiss! Mit der #195 als erster Ausgabe der form gehöre ich sicherlich zu den Kleinwüchsigen unter den fleißig archivierenden Abonnenten, aber deswegen bin ich ja nicht weniger Liebhaber: form #203 ist nachwievor das Printobjekt meiner Wahl, wenn es um Kopfkissen geht!
Andere Baustelle:
Durchaus massentauglichspektakulär finde ich die Aktion, über 50 Jahre form gescannt (in gewohnter Top-Qualität) online bereitzustellen. Hochachtung angebracht:
14 Jun
Für bewanderte Internet-User erklärt sich der Beitragstitel von selbst.
Ich habe es soeben erst entdeckt und finde es super! Goldenes Händchen, die redliche Spiegel-Online Redaktion. Wie schon mit Ehrensenf.
Man mag sich über den Sinn solcher Angebote auf der Online-Präsenz eines Wochenmagazins streiten. Mann kann zu den neuesten Nachrichten aus Gaza jetzt jedenfalls auch Musik hören. Meine Empfehlung des Tages: Die Ärzte - Friedenspanzer
13 Jun
Skurrile Geschichten aus dem kleinen Nachbarland rechts unten.
12.06.2007: Japaner zahlten 300 Euro für Gratiskonzert
300 Euro haben einige japanische Touristen für das “Konzert für Europa” in Schönbrunn bezahlt. Obwohl das Konzert eigentlich bei freiem Eintritt stattfand. Das berichtet “Der Standard”.
Quelle: http://wien.orf.at/stories/199547/
11.06.2007: Verdächtiger: “Weil ich an Pascher hab’”
Der mutmaßliche Schütze, der am Montag einen achtjährigen Buben angeschossen hatte, ist festnommen worden. Der 26-jährige Mieter soll auch auf weitere Kinder geschossen haben. Zum Motiv sagte er nur: “Weil ich an Pascher hab’”.
Quelle: http://wien.orf.at/stories/199330/
21.10.2006: Bombendrohung bei AUA-Flieger
Eine AUA-Maschine musste Ende Oktober wegen einer Bombendrohung umkehren und wieder auf dem Flughafen Wien landen. Wie die “Kronen Zeitung” berichtete, handelte es sich offenbar um einen Scherz. Ein Mann wurde angezeigt.
Quelle: http://wien.orf.at/stories/145726/
12 Jun
Kurz vor Blogschluss erreicht uns die göttliche Eingebung Reinald Grebe mit einem bescheidenen Eintrag in unseren Mediensammlung zu würdigen. Ein Kölner Musikkabarettist. Und gut ist er auch!
Rainald Grebe “Das Robinson-Crusoe-Konzert”
SA, 01.12.07 - Gaggenau, Klagbühne
12 Jun
Man kann die Herren ja nicht genug preisen!
Deswegen gibt es heute neue Fotos in der Gallerie vom Konzert in Salzburg im Dezember ‘06 und einen weiteren Clip, den wir Youtube zu verdanken haben. Gute Laune!
Sie wollen mehr über Lambchop wissen?
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