David Lynch\'s \"Blue Velvet\"
“The blue sky. Blue, feeling blue. True Blue. Boyscout Blue.”

Der Englisch-Professor Nicholas Rombes (Universität Detroit Mercy) führt auf seiner Homepage eine etwas andere Filmanalyse des David-Lynch-Klassikers “Blue Velvet” durch: Er kommentiert den Film Bild für Bild.

  • Link: Blue Velvet - Frame by Frame OFFLINE

  • Er hat sich vorgenommen, diesen Film Bild für Bild zu analysieren und sich zu jedem ein paar Gedanken aufzuschreiben. Da der Film aber über zwei Stunden dauert, mit einer Bildrate von 24 Stück pro Sekunde, dürfte er knapp ein Jahrtausend für den ganzen Film benötigen – wenn er sich, wie angekündigt, zwei bis drei Bilder pro Woche anschaut. Laut Rombes sei das Ganze ein Experiment gleich der Art des Films: Er verkörpert die Schwelle zwischen Analogem und Digitalem, verbindet dabei verschiedene Strömungen: Avantgarde, Surrealismus, Postmoderne, Klassik, Experiment und Mainstream. Der Professor versteht sein Projekt als eine Form der “langsamen” Kritik an der Hypergeschwindigkeit des digitalen Zeitalters. Die Anmerkungen, die er zu den einzelnen Bildern macht, sollten ursprünglich nicht mehr als fünf Sätze lang sein, doch mittlerweile schweift er gerne aus und bezieht sich auch mal auf mehrere Bilder.
    “Geduld, Geduld. Ich bin sehr versucht, vierzig, fünfzig Bilder bis zum Auftauchen der roten Blume zu überspringen, aber ich halte an meinem Konzept fest. Bald wird ein kleiner weißer Vogel auftauchen und von links nach rechts durchs Bild fliegen, und es wird ein paar Wolkenbewegungen geben.”