CD- / Band-ReviewHolly Golightly, die keinen Künstlernamen trägt, erregte bereits im New York der Sechziger großes Aufsehen. Schon damals hatte sie großen Erfolg mit Folk der alten Schule.

Doch von alldem hätten wir als leidenschaftliche Hörer guter Musik vielleicht nie erfahren, wenn da nicht der herausragende Song “It’s true that we love one another” auf der erwähnten Stripes-Platte wäre. Holly tourte nicht nur als Vorgruppe mit dem GeschwisterDuo durch die Staaten, auch schrieb Jack White das Vorwort für Hollies Folk-Sixties-Album “Truly She Is None Other”, welches 2003 beim Label Damaged Goods erschien.

  • Diskografie von Holly Golightly
  • “Black night is falling. Oh how I hate to be alone. And I keep crying for my baby, but now another day is gone” - Black Night.

    Zwischendurch, ab 1991 um genau zu sein, spielte Holly auch für eine Girlie-Garage band, The Headcoatees. Immer aber zog es sie auf die Bühne, was ihren Stücken anzuhören ist: Nach ihrer Rückkehr zur alten Schule hat sie einige äußerst bemerkenswerte Platten aufgenommen. Neben ihrem letzten Werk “My First Holly Golightly Album”, welches 17 Coveraufnahmen ihrer Lieblingskünstler enthält, wollen wir aber besonders das Album “Slowley but sureley” empfehlen: Ein musikalischer Bootsausflug in die tiefsten Arme des Mississippi. Abwechslungsreich mit geruhsamem Soul, melancholischem Folk, akzentuiertem Rock und erstaunlich simplen und ehrlichen Aussagen.

    Mehr über das Schaffen von Holly: www.hollygolightly.com