Das Leben mit Standardabweichung
2 Jul
*puh!* Ich weiss grad nicht ob ich aufatmen oder mich ärgern soll: 2007 ist ein Album erschienen, das ich komplett verpennt habe! “Roots & Echoes (2007)” ist bei Wikipedia als fünfte LP gelistet - gleich renn ich in meinen Plattenladen. Diese Band gehört schließlich zu den wenigen, deren Platten ich blind kaufe und hoffe, dass sie sich musikalisch nicht entwickeln wie Travis oder Coldplay. Dass sie in Österreich maximal auf fm4 laufen deutet zumindest an, dass sie noch nicht vom mainstream mitgerissen wurden.
Im Netzt höre ich gerade in die neuen Singles rein und muss The Coral sogleich unterstellen, mit den soften Klängen zu sehr nach easy listening der Neunziger zu klingen. Jaqueline und Put the sun back lassen die Brillianz der den Sechzigern entsprungenen, psychedelischen Gitarrenriffs vermissen. Ich hoffe das Album als Gesamtwerk wird mich dann doch noch überzeugen, im Blog hinterlegen will ich aber lieber eines der soliden Werke vom Album “Magic and Medicine”:
The Coral - Secret Kiss
30 Jun
Nachdem es nur einen Nachmittag gedauert hat, bin ich recht froh den Abschluss des Umbaus verkünden zu können. Zwar werde ich an der einen oder anderen Ecke noch feilen, aber das neue Farbschema und Layout sind schon fix. In Bildern:
Bild 1 zeigt das auf dem Wordpress Kubrick-Theme basierende Layout, dass diese Seite seit 2005 schmückte. Bild 2 ist das “Illacrimo”-Theme von Design-Disease, welches ich mit ein paar Handgriffen zum neuen Layout (Bild 3) des Blogs modifiziert habe.
27 Jun
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Ich werkle mal ein wenig am Layout. Schönes Wochenende euch allen ![]()
27 Jun
SZ-Magazin, Ausgabe 25/2008:
Helden wie wir
Die meisten deutschen Stars kommen aus der Provinz. Wir haben uns mal vorgestellt, sie wären einfach dort geblieben, statt reich und berühmt zu werden.
Quelle: sueddeutsche.de
Die Bildserie mit Fotomontagen unter anderem von Iris Berben, Dieter Bohlen und Jürgen Klinsmann, findet sich online im SZ Magazin [hier].
24 Jun
“Zellteilung für Geeks”
23 Jun
Das Ensemble (smog) mit Singer-Songwriter Bill Callahan als Zugpferd ist auch nichts Neues mehr - und damit eine weitere empfehlenswerte Konserve aus dem Keller meiner Musiksammlung. Gut, dass ich die Platten mal wieder rausgekramt habe: sehr bodenständige Musik alter amerikanischer Schule. “Cold blooded old times” vom Album Supper ist mehr als ein Song: der Titel ist Programm.
Aus den 18 Jahren stetigen Schaffens habe ich einen Song aus dem Jahre 2003 gewählt - weil er nach Kurt Wagner klingt
Tindersticks - Rock Bottom Riser
20 Jun
16 Jun
Werte Freunde des Fussballs, die EM macht heute Pause: Egal wer heut’ gewinnt und wer verliert - entweder Deutschland oder Österreich fliegen raus. Da mir keine der beiden Optionen gefällt, werde ich heute nicht in die Fanzone zum Public-Viewing gehen.
Außerdem regnet es.
12 Jun
Mit der Schweiz ist gestern einer der beiden EM-Gastgeber gegen die Türkei ausgeschieden. Nach der 1:0 Führung in der ersten Halbzeit und einem starken Spiel der Schweizer gelang der Türkei gegen Ende des Spiels nicht nur der Ausgleich sondern auch der 1:2 Führungstreffer. Tragisch - ich hätte den Gastgebern Erfolg gewünscht.
Damit komme ich in ein Dilemma: Jetzt MUSS ich ja quasi aus Mitleid für Österreich sein und für die Rot-Weiss-Roten Daumendrücken, dass sie nicht auch das gleiche Schicksal ereilt, denn: Mit jeder Niederlage im Vorfeld der EM stieg in Österreich die Hoffnung auf den EM-Sieg. Das zu beobachten war faszinierend, denn es grenzt an Verdrängung der Rationalität. So lautet der Schlachtruf im Stadion “Immer wieder, immer wieder, immer wieder Österreich” - dabei ist die einzige Konstante der Alpennation die schwache internationale Leistung: immer wieder haben sie verloren.
Bewusst sind sich die Ösis zwar allemal, aber keiner, auch ich nicht, will den Teufel die Wand malen. Vielleicht gelingt ihnen ja ein zweites Cordoba und hoffentlich geht’s auch dann noch weiter, denn, jetzt kommt’s:
Beim Public-Viewing haben die Austria-Fans sowohl die kroatische, als auch die deutsche Nationalhymne ausgebuht - das hat man von keiner anderenGruppe erlebt. In der Stadt pöbeln Gruppen von Jugendlichen jeden Schwarz-Rot-Gold-tragenden an (”Ohne Deutschland, fahren wir nach Wien”) und in der Fanmeile habe ich mir “Geh, schleicht’s eich, ihr Saupreissn” schon mehrmals anhören dürfen.
Ein Ausscheiden der Österreicher wäre womöglich fatal für die Stimmung im Austragungsland. Nicht, dass die ganze Nation plötzlich ein schlechter Gastgeber wäre, aber können sie auch gute Verlierer sein?
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